5G-Ausbau- Warum nur europäische Firmen beauftragt werden sollten

Die EU-Staaten sind gezwungen, im internationalen Wettberwerb digital aufzurüsten. Das Internet muss schneller werden und fit sein für neue Anwendungen wie autonomes Fahren.  Diesbezüglicher Heilsbringer soll das geplante 5G-Netz werden.

Der Ausbau des neuen 5G-Netzes soll dabei so schnell und kostengünstig wie möglich geschehen.

Der chinesische Konzern Huawai hat offenbar ein sehr niedriges Angebot abgegeben.

Die Frage ist aber, ob das billigste Angebot in diesem Falle auch das preiswerteste ist.

Die Bundesregierung hat in einer Antwort an die EU-Kommission nämlich die Meinung vertreten, dass von Staaten gesteuerte Hacker-Angriffe auf das 5G-Netz die größte Bedrohung für die Sicherheit seien – weit gefährlicher als Angriffe durch organisierte Hacker,https://netzpolitik.org/2019/deutschland-sieht-staatlich-unterstuetzte-hacker-als-groesste-gefahr-fuer-das-5g-netz/

So könnten Hersteller beispielsweise durch nicht dokumentierte Funktionen auf Befehl ihres Heimtlandes Datenspionage betreiben bzw. Fehlfunktionen auslösen.

Man möchte sich das Szenario gar nicht vorstellen, wenn beim vernetzen autonomen Fahren plötzlich ein böswilliger anderer Staat die Kontrolle über die Fahrzeuge übernimmt und diese zu Waffen umfunktioniert werden.

In diesem Falle könnte falsche Sparsamkeit der EU einen hohen Preis abverlangen.

Aus Gründen der Sicherheit sollte man auf europäische Unternehmen zurückgreifen.

 

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