Welttierschutztag am 4. Oktober 2016. Jeder kann ein Tierschützer sein!

Nicht jedes Tier führt ein so glückliches Leben wie der kleine Hund Ciros oben auf dem Foto.

Aus diesem Grunde ist der Welttierschutztag am 4. Oktober 2016 so wichtig.

In unserer Welt gibt es noch immer unsagbares Leid für Tiere. Leid, das wir Menschen diesen armen Wesen zufügen. An dieser Stelle sei nur an die sogenannten „Tanzbären“ erinnert, die unter den grausamsten Methoden zum Tanzen gebracht werden: Das Muttertier wird von Bärenfängern getötet und die Jungtiere werden dann abgerichtet. Die Halter stechen entweder ein Loch durch Oberlippe oder Nase oder sie durchbohren den Gaumenknochen. Durch die so geschaffene Öffnung wird ein Strick gezogen, um den Bären zu führen. Um dem Bären das „Tanzen“ beizubringen, werden dem Bären heiße Scheite zwischen die Tatzen gelegt. Das Tier versucht nun den Scheiten auszuweichen, indem es die Tatzen abwechsend hebt. Es ist also eine Schmerz- und Angstreaktion. In dieser Situation wird Musik abgespielt. Irgendwann genügt es, Musik abzuspielen, damit der Bär aus Angst die Tatzen hebt.

In Litauen existierte sogar eine „Tanzschule“ für Bären! Es gab dort einen Raum mit einem erhitzbaren Boden. Nachdem die Bären dort einige Male waren, richteten sie sich sofort nach Betreten des Raumes auf und hoben abwechselnd die Hinterfüße.

Die Stiftung für Bären https://www.baer.de/ hat sich zum Ziel gesetzt, dem Leid der Bären ein Ende zu machen. Eine Spende ist hier immer willkommen. Eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt.

Man kann auch Tierschutzorganisationen ganz ohne Mehrkosten unterstützen. Das Internetportal Gooding https://www.gooding.de/ bietet die Möglichkeit, sich über das Portal Gooding einen Internet-Shop auszusuchen, dort ganz normal ohne Mehrkosten einzukaufen und sich ein Charity.Projekt auszusuchen. Das ausgesuchte Charity-Projekt bekommt dann vom Shop eine Prämie für den Einkauf.

Ansonsten kann jeder das Leid der Tiere mindern, indem er Tanzbärenaufführungen nicht besucht, nur Produkte kauft, die NICHT am Tier getestet wurden und bei seiner Ernährung auf Fleisch verzichtet oder zumindest den Konsum stark einschränkt.

Tierschutzbüro kämpft für mehr vegetarische/vegane Artikel bei Lidl!

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Massentierhaltung bringt unsagbares Leid für die betroffenen Tiere. Eine Situation die problemlos geändert werden könnte, wenn man denn wollte. Leider haben Tiere keine Lobby.

Der in Berlin ansässige  Verein „deutsches Tierschutzbüro e.V.“ ist nun angetreten, dem Leiden der Tiere ein Ende zu setzen.

Seit drei Monaten steht ein LKW des Vereins mit einem riesigen Plakat „Lidl verschont nicht“ vor jeweils einer anderen Filiale von Lidl und klärt den Verbraucher direkt vor Ort  über Massentierhaltung auf. Die Aktion fand schon in 29 Städten statt. 77 Städte sollen insgesamt angefahren werden.

Warum die Aktion gerade vor Lidl stattfindet, erklärt das Tierschutzbüro so: „Aus unserer Sicht tragen gerade Discounter wie LIDL maßgeblich dazu bei, dass es den Tieren in der Massentierhaltung so schlecht geht. Denn auf der einen Seite setzen die Discounter die Landwirte massiv unter Druck, immer billiger zu produzieren, und auf der anderen Seite verkaufen sie Unmengen von diesem Billig-Fleisch. LIDL ist neben ALDI der größte Discounter, hat aber am wenigsten tierleidfreie Alternativen, darum wollen wir gerade LIDL davon überzeugen, sich mehr für den Tierschutz einzusetzen.“

Lidl hat auf die Kampagne Anfangs nicht reagiert. Jetzt  wurde die Einführung einer veganen Pizza noch in diesem Sommer angekündigt…